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Noch ein paar Anmerkungen zum Schluss:
Der Computer ist heute zum Alltagsmedium geworden. Und er wird in den
nächsten Jahrzehnten eine noch größere Rolle in unseren Leben spielen.
Für Kinder ist er eines von vielen Freizeitmedien, die im Haushalt zur
Verfügung stehen. Er ist ihnen nicht weniger vertraut als der Fernseher oder das Radio. Kinder haben keine Angst vor Technik.
Die Sorge vieler Eltern, dass ihr Kind - ist es einmal mit der Technologie
in Berührung gekommen - süchtig wird, ist unbegründet. Untersuchungen haben gezeigt, dass kleine Computer-Freaks keineswegs sozial verkümmern. Die meisten haben viele Freunde, treiben aktiv Sport und zeichnen sich
durch einen großen Wissensdurst auch in der "realen Welt" aus. Wichtig ist aber, das Kind zu einem verantwortungs- und sinnvollen Mediengebrauch zu erziehen.
Computer schimpfen nicht und niemand schaut einen an, wenn man etwas falsch
macht. Man kann solange probieren, bis man es geschafft hat. Der Kinder- und Familienpsychologe Wolfgang Bergmann hat festgestellt, dass gerade Kinder mit Aufmerksamkeits- und Lernschwächen beim Spielen am Computer
aufblühen. "Lernbehinderte Kinder brauchen weder Mitgefühl noch Schonung, denn das bestärkt die Kinder in ihrem Gefühl des Anders-Seins und schwächt ihren Glauben in ihre Leistungsfähigkeit. In der Cyberwelt
mit ihren eigenen Gesetzen traut sich auch ein lernbehindertes Kind das Lesen und Schreiben zu." Auch bei der Arbeit mit hyperaktiven Kindern hilft der Computer: "Hyperaktive Kinder disziplinieren sich
beim Spiel am Computer auf eine Art, wie sie es sonst niemals tun." Computer schaffen Selbstvertrauen und machen Kinder schlau - Eltern müssen die Computer nur richtig füttern.
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